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SV Lindenau 1848 – SG Bienitz-Leipzig 2:2 (1:1)

Sommerliche Temperaturen sorgten für ein Spiel mit wenig Möglichkeiten auf beiden Seiten und einem am Ende gerechten Unentschieden.

Die erste gefährliche Situation des Spiels brachte uns gleich die frühe Führung durch Norman ein, welcher nach einem flach auf Mike gespielten Freistoß an den Ball kam und aus kurzer Distanz verwerten konnte.

Danach tat sich lange Zeit nichts. Beide Teams versuchten über lange Bälle zum Erfolg zu kommen, Chancen gab es aber nicht wirklich.

Einmal aber konnte Tony durchbrechen und schoß allein vor dem Tor drüber.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff aber noch ein folgenschwerer Fehlpass, welcher in einem sehenswerten Kopfballtreffer Kienerts endete, nachdem der abgefangene Ball schnell in die Spitze gespielt und von dort mustergültig geflankt wurde.

Trotzdem gelang es uns in der zweiten Halbzeit recht bald die Führung wiederherzustellen. Die auf Abseits spekulierende Hintermannschaft war bis zur Mittellinie aufgerückt und ein langer Ball Slupis auf Tony hebelte diesen Versuch aus. Tony blieb dieses Mal cool und traf sicher.

Das Spiel blieb ansonsten wie zuvor. Sehr viele hohe, weite und zumeist ungenaue Bälle, Kopfballduelle und wenig Konstruktives von beiden Seiten.

Die Gäste kamen aber noch zum Ausgleich. Diese Mal wurde unsere aufgerückte Abwehr ausgehebelt, als ein Ball abgefangen und sofort auf den gestarteten Kienert geschlagen wurde, welcher sicher seinen zweiten Treffer des Spiels markierte.

Sicher hatte man mit der zweimaligen Führung die Möglichkeit auf einen Dreier vertan, aber es hat nicht sollen sein. Ein Unterschied in der Leistung beider Mannschaften war kaum festzustellen, so dass – trotz einer Großchance mehr auf unserer Seite – die Punkteteilung in Ordnung ist.

Bester Mann auf dem Platz war evtl. der Schiedsrichter, welcher jederzeit auf souverän auftrat, Nichts übersah und die Situationen sehr gut beurteilte.

Aufstellung: Flo – Karpath, Slupi (Matscher), Julian (Nils) – Biemske, Mike – Markus, Norman[, Hardi (Oli) – Tony[, Manu

Nach der Pokalpause wollten wir da anknüpfen wo wir aufgehört hatten – 3 Punkte einfahren. Der Gegner aus Wahren, der die letzten Jahre über oder neben uns spielte war zu Besuch und die kamen sicherlich gut auf dem Charlottenhof zurecht, schlugen sie doch in der Vorwoche unsere Zweite mit 4:1 im Pokal.

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Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Wahren hat Anstoss, 2, 3 sichere Pässe, ein Ballverlust des Liberos und Norman war durch, schob aber weit am Tor vorbei. Das hätte eines der schnellsten Tore sein können, war es aber nicht.

Wenig geschockt von der vertanen Chance spielten wir weiter und ließen die Gäste praktisch nicht zur Entfaltung kommen. Chancen und gefährliche Situationen aus dem Spiel gab es einige, leider blieben sie alle ungentutzt. Also musste eine Standardsituation herhalten. Nach mehreren gefährlichen Eckbällen von Maik war es der 3. oder 4., der dann noch gefährlicher war und von Karpaths Kopf den Weg ins Tor fand.

Es folgte nun, die uns an manchen Tagen überkommende Phase des Nichtstuns, welche uns meinstens kurz nach geschossenen Toren zur Führung ereilt. Wahren hatte nun also Platz und Zeit und wir das Spiel unerklärlicherweise etwas aus der Hand gegeben. Trotzdem gab es immer wieder Situationen, die uns fast das 2:0 besorgt hätten. Nach Ballverlusten der Gäste schalteten wir schnell um und sorgten mit langen Pässen in die Spitze für einige Gefahr. Ein schöner Konter durch einen Sololauf Bellos über den halben Platz, schloss Henne überlegt mit einem Schuss ins Angel ab. Das 2:0 mit dem Pausenpfiff, einen psychologisch guten Zeitpunkt nennt man das im Fachjargon.

Hälfte 2 begann etwas verhaltener. Wir versuchten das Spiel zu verwalten, ließen Nichts zu und kamen auch selbst zu Nichts. Und wo wir gerade bei Nichts sind, so war es eben aus diesem, wie der Gener zum 1:2 kam. Unsere Abwehr mit grenzwertigem Aufbauspiel und einen zu schwach gespielten Pass schnappte sich der Gegner und ward nicht mehr gesehen.

Wahren warf jetzt Alles nach vorne und für uns ergaben sich mehrere Konterchancen die eigentlich zu einem Tor hätten führen müssen, aber Ungenauigkeiten und Unentschlossenheit machten sie zu Nichte.

So kam es wie es kommen musste. Verhinderte Philipp 2 Mal in letzter Sekunde den Ausgleich, war es praktisch mit dem Abpfiff doch noch um uns geschehen. Nach einem gewonnenen Zweikampf vertendelten wir den gewonnenen Ball in der eigenen Hälfte und verursachen so einen Freistoß an der Strafraumgrenze. Dieser wurde scharf und flach vors Tor gebracht. Philipp kann zunächst im Gewühl klären, beim Nachschuss ist er allerdings machtlos. Grenzenlose Freude bei den Gästen, Frust bei uns.

Im Großen und Ganzen kann man von 2 verlorenen Punkten sprechen, obwohl die Gäste aufopferungsvoll kämpften und sicherlich auch einen Verdienst daran haben. So ein Spiel dürfen wir einfach nicht aus der Hand geben. Die Konzentration Hinten (beide Gegentore) und Vorne (Konterchancen) sollte eben 90 Minuten gehalten werden.

Aufstellung: Philipp – Matscher, Harti, Karpath, Slupi – Maik, Hoffi (Micha), Norman, Nils – Bello (Beini), Henne (Marcus)

Bilder vom Spiel kann man sich hier anschauen.