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SG Räpitz 1948 – SV Lindenau 1848 2:1 (1:0)

Wie schon die Wochen zuvor gehen wir auf einfachste Art und Weise mit 0:2 in Rückstand und vergeben den Großteil unserer Chancen. So stehen wir wieder mit leeren Händen da.

Momentan erweitert sich die Verletzten- bzw. Krankenliste wöchentlich. Die Zugänge vor diesem Wochenende Kilian, Matscher, Julian. Dazu Slupi verhindert.

Irgendwie wurden wir aber noch 13 Leute, wobei 4 davon am Tag zuvor gespielt haben.

Das Spiel begann wie gewohnt für uns. Wir waren das ballsicherere Team und gewannen auch den Großteil der Zweikämpfe. Die Gastgeber versuchten durch schnelles Spiel nach Vorne ihr Glück, was aber selten gelang. Erste gute Möglichkeiten ergaben sich für Henne, der aber einmal mit links verzog und das andere mal beim Versuch auf Manu quer zu legen abrutschte.

Ansonsten waren wir eher durch Standards auffällig, welche alle gefährlich durch den Strafraum flogen. Trotzdem waren es die Räpitzer, die nach einem Ballverlust schnell nach vorne spielten und sich bei Mike bedanken können, der etwas übereifrig zu Werke ging und einen Elfmeter verursachte. Dieser wurde sicher unten links verwandelt.

Für uns lief das Spiel wie gehabt weiter, auch wenn Räpitz jetzt wieder so viel Vertrauen hatte einen geordneten Spielaufbau zu versuchen.

In der zweiten Hälfte das gleiche Spiel. Henne mit zwei sehr guten Chancen zum Ausgleich nach der Pause, welche überhastet vergeben wurden. Danach dann die nächste Torchance für den Gastgeber vorbereitet durch Mike, der nach einem Dribbling des Gegners dazwischen ging und den nächsten Elfmeterpfiff erklingen ließ. Wieder wurde sicher unten links verwandelt.

Wir bauten danach etwas um und erhöhten den Druck über die Außenbahnen, was sich jetzt zwangsläufig in Chancen bemerkbar machte. Die nachlassende Kondition und die 2-Toreführung im Hinterkopf ließ die Räpitzer fast gar nicht mehr aus der eigenen Hälfte kommen.

Nach einem Angriff über links und einer Flanke Tonis, trudelte der Ball durch den Strafraum und Henne konnte über den Räpitzer Torwart zum 1:2 köpfen. In den letzten 10 Minuten drückten wir weiter, hatten einen Pfostenschuss, einen Freistoß, der noch zur Ecke geklärt werden konnte und eine weitere Kopfballchance durch Henne.

Bleibt festzuhalten, dass Flo 2 Schüsse auf sein Tor bekommen hat, die Chance in Räpitz zu gewinnen lange Zeit nicht so groß war und wir es irgendwie nicht auf die Reihe bekommen länger eine Null zu halten.

Aufstellung: Flo – Karpath, Alex, Mike, Nils – Norman, Hahne (Benni), Biemske, Volker (Toni) – Henne, Manu

SV Lindenau 1848 – SC Eintracht Schkeuditz II 1:2 (0:1)

Gegen die wie im Jahr zuvor überraschend gut gestarteten Schkeuditzer (souveränder Sieg gegen Miltitz) hat es wieder nicht zu 3 Punkten gelangt.

Nach unserem Sieg in Dölzig wollten wir weitere 3 Punkte einfahren. Bis auf Biemske, welcher sich eine Woche zuvor verletzte konnte die selbe Elf auflaufen. Biemske wurde durch Toni ersetzt und auch auf der Bank wieder mehr Gesichter aus unserem Kader. (Hahne, Volker, Biemske)

Ansonsten war alles wie gehabt außer unser Spiel. Von Anfang an traten wir ballsicher und überlegt auf. Sorgten für Entlastungen durch Neuaufbau und verschoben auch des öfteren das Spielgeschehen, wenn es zu eng wurde. Nur die Qualität der Chancen war in der ersten Hälfte, gemessen an unserem Spielanteil, zu gering. Die Beste Chance resultierte aus einem Freistoß Normans aus dem linken Halbfeld, welchen Henne per Kopf ans Lattenkreuz setzte. Ansonsten waren die schwachen letzten Pässe das fehlende I-Tüpfelchen.

Gut nur, dass die Gäste nach vorne gar nicht zu überzeugen wussten. Aber!, wie das eben so ist. Ein schmeichelhafter Freistoß aus zentraler Position wird flach in den Strafraum gespielt, wo wir zu einfach den entscheidenden Zweikampf verlieren und der gegenerische Stürmer zentral vollenden konnte.

So ging es nicht wie erwartet in die Pause, nein, man musste sogar einem Rückstand hinterher rennen.

Die zweite Hälfte begann gleich mit offensivem Elan, Norman war über links durch und brachte eine Flanke, welche der Gästehüter durchließ, Henne damit aber so überraschte, dass dieser nur das Außennetz traf. Eine viertel Stunde später tankte sich Manu durch den Strafraum, scheiterte aber am glänzend parierenden Torwart.

Die Schkeuditzer nutzten die nun größeren Räume für schnelle und spielerisch gut vorgetragene Gegenangriffe, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden. Also musste wieder ein Standard her. Der kam in Form eines Einwurfs an der rechten Ecke, wo wir wieder den entscheidenden Zweikampf verlieren. Die Eingabe (vom durch den Strafraum spazierenden Gästestürmer) wird einmal verlängert und aus stark abseitsverdächtiger Positon über die Linie gedrückt. Da hatten wir den Salat. Mit einer weiteren Chance nach einer flachen Ecke hätte Schkeuditz den Sack sogar zu machen können.

Die Gäste wurden mit der 2-Tore-Führung etwas sicherer in ihren Aktionen und kamen im Mittelfeld besser zurecht. Trotzdem gelang uns noch der Anschluss nach einem Angriff über links. Norman zieht im Dribbling mehrere Gegner auf sich und steckt schön auf Henne durch, welcher nach rechts quer passt. Dort verpasst Manu knapp, aber Matscher kann zentral einschieben.

Die restlichen Minuten versuchten wir nochmal alles. Wirklich gefährliche Situationen sprangen dabei aber nicht mehr heraus.

Eine unnötige Niederlage, gemessen an Spielanteilen und Chancen hätten wir mindestens einen Punkt verdient gehabt. Wie mans vor dem Tor besser macht, zeigten die Gäste, welche 2 ihrer 3 Chancen verwerteten und mit überschaubarem Aufwand 3 Punkte mitnehmen.

Aufstellung: Flo – Karpath, Alex, Mike, Julian – Norman, Toni (Volker), Matscher, Kilian (Hahne) –  Henne, Manu

SV Lindenau 1848 – BSG Chemie Leipzig 1:2 (0:1)

In einem erst vor einer Woche vereinbarten Testspiel kam eine gute Lindenauer Mannschaft, mit Spieler aus allen 3 Herrenkadern, zu einem 1:2 (0:1).

Das Spiel beginn ausgeglichen und beide Teams versuchten über einen kontrollierten Spielaufbau zu ihren Möglichkeiten zu kommen. Gefährlich wurde es aber auf beiden Seiten eher nach schnellem Umschalten. Klare Torchancen blieben aber aus.

Dass es trotzdem nicht torlos in die Pause ging, lag an einem für uns momentan typischen Gegentor. Nach einem Fehlpass genügte ein Zuspiel, um alles auszuhebeln und Kevin war auf und davon und vollendete sicher.

In der zweiten Halbzeit folgten auf beiden Seiten Wechsel. Trotzdem blieb die Partie noch längere Zeit auf einem guten Niveau und ausgeglichen. Völlig überraschende folgte der Augleich, der eine Wiederholung der Chemieführung zu sein schien. Kevin war in diesem Fall Henne und der Abschluss ebenso souverän.

In der Folgezeit wurde das Spiel etwas unrunder und Fouls kamen hinzu. Doch der gut leitende Schiri bewies Fingerspitzengefühl (für ein Freundschaftsspiel), so dass die Partie zu elft beendet werden konnte. Der Siegtreffer von Chemie fiel durch einen Kopfball nach einer Ecke, bei der wir einfach gepennt hatten.