TSV Einheit Lindenthal – SV Lindenau 1848 1:1 (0:0)

Nach der wetterbedingten Verlängerung der Winterpause. Hat eine 10cm dicke Neuschneedecke dafür gesorgt, dass zur Abwechslung mal wieder gespielt werden konnte.

Mit den Lindenthalern trafen wir auf den direkten unteren Tabellennachbarn, von denen uns nur ein Punkt trennt. Beide Teams hatten mit einigen Ausfällen zu kämpfen, so fehlte bei uns z.B. mit Henne, Hahne und Manu gleich mal die gesamte Abteilung Attacke.

Trotzdem fand sich eine recht brauchbare Anfangsformation auch dank der “Rückkehr” der Linksbeiner Tony und Markus.

Lindenthal kam besser ins Spiel und versuchte einfach und direkt nach vorne zu spielen. Dies wurde mit einem Elfmeterpfiff nach Allerweltszweikampf auch sofort belohnt, der Strafstoß aber gerechterweise daneben gesemmelt.

Nach der ersten viertel Stunde hatte sich unser Mittelfeld gesammelt und wir gewannen jetzt den Großteil der Zweikämpfe. Auch das Umschalten klappte nun besser. So kamen Torchancen durch Norman und Kilian zu Stande, die durchaus das 1:0 hätten bedeuten können.

Mit dem torlosen Remis ging es in die heute kurze Pause und die zweite Hälfte verlief weiter relativ ausgeglichen, wobei wir die zwingenderen Aktionen hatten. Kilian wurde auf rechts immer wieder schön angespielt und konnte seine Räume nutzen. Eine dieser Möglichkeiten lenkte der gute Heimtorwart gerade noch so am langen Pfosten vorbei.

Das Führungstor durch Hardi war dann ein abgefälschter Fernschuss aus zentraler Position, bei dem auch der Keeper nichts machen konnte. Mit der Führung im Rücken starteten wir jetzt noch einige Konter, welche aber zu einfach verspielt wurden. Die Heimmannschaft versuchte sich ins Spiel zurückzukämpfen biss sich aber die Zähne an unserer stabilen Hintermannschaft um Libero Alex aus.

So musste eine Vorlage aus unseren Reihen her um den Ausgleich zu ermöglichen, ein Klärungsversuch prallte gegen den eigenen Mann und von da aus hinter unsere Abwehrreihe, wo noch Lindenthaler Spieler standen und einer ohne Probleme verwandeln konnte.

Mit dem ersten Gegenangriff und der ersten Ballberührung Alex` (aus der A-Jugend) hätte unsere Führung fast wieder bestand gehabt. Nach einer Kombination über Nils und Norman ist Kilian rechts allein auf Reise und flankt scharf und flach an den langen Pfosten wo Alex leider knapp verzieht.

Die Gastgeber gaben aber auch nicht auf und belagerten in den letzen 15 Minuten unseren Strafraum mit einer Reihe Ecken und Freistöße, weil es uns kaum noch gelang hinten raus zu spielen. Die einzige gute Schussmöglichkeit der Gastgeber blockte Alex welcher sich in die Flugbahn warf.

So kann man von einem gerechten Unentschieden sprechen, obwohl auch mehr möglich gewesen wäre. Positiv war unsere geschlossene Mannschaftsleistung in der niemand abfiel und unser, für diese Bedingungen, recht flottes Spiel nach vorne. Ein Tor mehr hätte nicht schaden können, wäre aber eigentlich nicht nötig gewesen, da unsere Hintermannschaft stabil genug stand und das Gegentor sehr unnötig war.

Aufstellung: Flo – Karpath, Alex, Nils – Hardi[, Biemske – Markus, Matscher, Kilian – Tony (Alex), Norman

SG Leipzig-Bienitz – SV Lindenau 1848 3:0 (1:0)

Volle Bude in Burghausen. Die BSG Chemie spielte vor uns, deren Fans gröhlten, was das Zeug hielt und sorgten für einigen Nebel auf dem Spielfeld. Außerdem ein schlechtes Omen:

Wo war unser Trikotkoffer? Flo und Julian hatten Probleme mit dem Wagen, kamen jedoch nur wenig später. Letzte Saison warteten wir zunächst auch auf den Koffer und luden die Bienitzer Truppe anschließend zum munteren Toreschießen ein. Mit einer Serie von vier Siegen und einem Unentschieden im Rücken sollte das heute anders werden. Dachten wir.

Der ohnehin schon stark dezimierte Kader erweiterte sich kurzfristig um Norman, der sich frische Luft an der Ostsee gönnte und Henne, der erkrankt war. Ein weiteres Mal sprang Bello in die Bresche. Auf der Bank gesellte sich zum angeschlagenen Hahne dessen Namensvetter Micha, der zuletzt beim Training mit erstaunlicher Dribblingstärke und Torgefahr glänzen konnte. Immerhin zum ersten Mal nach Pause in einem Punktspiel von Beginn an auf dem Platz: Hardi und Kilian.

In der ersten Viertelstunde gab es bei uns überhaupt keine Ordnung. Mit großen Abstimmungsschwierigkeiten in der Defensive sowie wenig Anspielmöglichkeiten in der Vorwärtsbewegungen machten wir es den Bienitzern leicht, ihr Spiel aufzuziehen, das darauf ausgelegt war, schnell das Mittelfeld zu überbrücken, um ihre schnellen Spitzen sowie Außenspieler einzusetzen. In der Mitte der ersten Hälfte fiel dann das erste Tor des Spiels. Nach einer Ecke unterschätzte Flo beim Herauslaufen die Distanz zum Ball und ein Bienitzer Mittelfeldspieler köpfte wuchtig in das freie Tor.

Spätestens da sollte jeder Lindenauer wach gewesen sein. Nach vorne hin gelang jedoch nur wenig. Ein-, zweimal setzte sich Hardi auf rechts durch, fand in der Mitte aber keinen Abnehmer oder es sprang nur ein harmloser Eckball heraus. Die größte und im Prinzip auch einzige Chance, wenn man von Biemskes Distanzschüssen, die das Ziel deutlich verfehlten, mal absah, ergab sich, als Manu auf halblinks aus guter Position den Abschluss suchte. Mit seinem Schuss scheiterte er zunächst am Keeper, anschließend wurde Bello bei der Nachschusschance von einem Bienitzer auf derart zweifelhafte Art behindert, dass ein Elfmeter durchaus berechtigt gewesen wäre. Doch beklagen konnten wir uns nicht, schließlich kam Bienitz auch zu einigen Chancen, die größte davon vereitelte Karpath in letzter Sekunde, als sich der Rest unserer Abwehr noch mit der Freistoßentscheidung des Schiedsrichters beschäftigte.

Zur zweiten Halbzeit stellten wir um, Kilian sollte von nun an den Bienitzer Flügelflitzer übernehmen, der in der ersten Hälfte für ordentlich Betrieb gesorgt hatte. Biemske rückte in die Mitte. An unserem Spiel änderte das jedoch wenig. Uns fehlten weiterhin die Ruhe im Spiel, das geduldige Warten auf die Anspielstationen und die Laufbereitschaft. Kaum waren wir in Ballbesitz, verloren wir uns in Einzelaktionen oder Abspielfehlern. Bienitz hatte leichtes Spiel und kam zu etlichen Chancen. Eine davon resultierte aus einer Freistoßflanke auf den Torschützenkönig der letzten Saison. Durch ausreichend Platz im Strafraum konnte dieser den Pass annehmen und den Ball mit einem gekonnten Drehschuss aus halbrechter Position im linken unteren Eck unterbringen. Wenig später fiel dann das vorentscheidende 3:0 für die engagiertere beider Mannschaften. Unser Versuch, auf Abseits zu spielen, misslang dahingehend, dass Kilians schneller Gegenspieler das Leder bis zur Außenlinie treiben konnte, von wo er eine Flanke auf den mitgelaufenen Stürmer schlug. Der wiederum legte per Kopf auf seinen Mannschaftskollegen in der Mitte ab, der den Ball direkt im rechten Toreck versenkte. Das Spiel war gelaufen, vor allem, da wir uns so gut wie keine Torchance erspielten. Die einzigen Möglichkeiten resultierten aus Freistößen, von denen wir keinen einzigen aufs Tor brachten (entweder drüber oder vorbei), wenngleich ein Flachschuss bei dem Boden eine Option gewesen für einen erfolgreichen Abstauber gewesen wäre.

Als Fazit aus diesem Spiel ist mitzunehmen, dass mit den aktuellen Ausfällen die Struktur in unserem Spiel fehlt, denn sowenig Spielanteile und Torgefahr hatten wir in dieser Saison bislang in keinem Spiel. Fürs nächste Spiel gegen den LSV Südwest gilt es, mehr Initiative zu zeigen, damit sich das Lindenauer Punktekonto steigert.

Aufstellung: Flo – Slupi – Julian, Karpath, Nils – Biemske, Volker, Kilian, Bello, Hardi – Manu

SV Lindenau 1848 – SV Lützschena-Stahmeln 3:1 (2:0)

Gegen die kämpferisch starken Gäste, konnte dank Flo und etwas Glück (in der ersten Häflte) ein am Ende verdienter Sieg eingefahren werden.

Das Ziel war klar, 3 Punkte mussten her. Zum Einen weil es eine gute Gelegenheit war, einen direkten Kontrahenten weiter zu distanzieren, zum Anderen weil im schlimmsten Fall Lützschena bis auf 2 Punkte heran wäre.

Gegenüber der Pokalschlappe gab es positive Neuigkeiten. Kilian und Hardi konnten auf der Bank Platz nehmen und Karpath und Manu standen wieder zur Verfügung. Dazu wurde Alex nach seiner ordentlichen Partie eine Woche zuvor abermals eingeladen. Benny auf der Bank und Max hinter den Spitzen komplettierten unseren Kader.

Bei gutem Wetter und ordentlichen Bedingungen begann das Spiel und wir traten auf, wie es sich für Heimmannschaften gehört, gewannen den überwiegenden Teil der Zweikämpfe und hatten die Lufthoheit. Vor allem die Kopfballstärke brachte uns nach Ecken gute Möglichkeiten ein, so scheiterten Henne und Karpath jeweils knapp.

Doch in der ersten Hälfte waren es vor allem die Gäste, welche die besten Möglichkeiten hatten und ausließen. Mehrmals konnte sich Flo auszeichnen und der Rest wurde, zu unserem Glück, kläglich vergeben.

Unsere Führung fiel dann nach einem schnellen Konter, in welchen sich Nils als Libero eingeschalten hatte, und nach einer abgewehrten Schusschance traf der nachgerückte Biemske mit einem emotionslosen Pfund.

Unser Spiel wurde danach zerfahrener und die Gäste kamen zu den oben schon erwähnten Chancen, doch zum Glück legten wir nach einem schnell vorgetragenen Angriff über Henne und Manu, welcher im Strafraum gefoult wurde, das 2:0 durch einen sicheren Elfer Nils’ nach.

Diese Pausenführung entsprach zwar den Spielanteilen, aber gemessen an den Großchancen kann man ruhig von einer schmeichelhaften sprechen.

In der zweiten Hälfte wollten wir nachlegen und spielten nun zielstrebiger in Richtung gegnerischen Kastens. Die Räume die sich uns boten wurden mit laufender Spieldauer immer größer, nur Tore wollten uns nicht gelingen. So was rächt sich erfahrungsgemäß und ins Besondere auch in unserem Fall.

Nach einer guten Schusschance durch Karpath brachte der Gästehüter mit einem weiten Abschlag den Ball umgehend ins Spiel zurück und ein gegnerischer Stürmer brach durch und überlupfte den chancenlosen Flo.

Doch praktisch mit dem Anstoß erzielten wir, ohne zwischenzeitlichen Ballkontakt des Gegners , den Treffer, der die Zwei-Tore-Führung wieder herstellte. Nach mehreren Pässen schlug Nils den Ball auf Manu, welcher nach rechts außen auf Max verlängert und dessen flache Hereingabe verwertete Henne aus zentraler Position.

Damit war der Gegner geschlagen und die letzten Minuten sollten nun eigentlich Manu sein lang ersehntes Tor ermöglichen. Doch wie er es auch anstellte. Entweder scheiterte er am Hüter, oder als er das Runde im Eckigen hatte, am Schiedsrichter. Aber wie gesagt, der Sieg stand zu diesem Zeitpunkt fest.

Durch die Vielzahl an Chancen in der zweiten Hälfte konnten wir die Pausenführung untermauern und gehen als verdienter Sieger vom Platz. Das Torverhältnis konnten wir leider nicht positver ausbauen, aber hätten die Gäste ihre Chancen aus der ersten Hälfte genutzt, wären die 3 Punkte womöglich nicht möglich gewesen.

Ansonsten gilt auch wie in den letzten Spielen, dass dies eine geschlossene Mannschaftsleistung war auf welcher wir weiter aufbauen können und nächste Woche gegen Bienitz auch sollten.

Aufstellung: Flo – Julian, Nils, Oleksiy (A-Jgd.) – Karpath, Volker (Kilian) – Norman (Benny), Max, Biemske – Henne, Manu

KSC 1864 Leipzig II- SV Lindenau 1848 4:0 (1:0)

Gegen einen in allen Belangen überlegenen Gastgeber, hatten wir mit unserem letzten Aufgebot keine Chance und sind noch gut bedient.

Ohne 7 Spieler aus der Anfangsformation des letzten Spiels gingen wir in die Partie bei der Knautkleeberger Reserve, welche bisher eine gute Runde in der 2. Kreisklasse Staffel 1 spielt, was mit Platz 2 auch untermauert wird.

Bei uns schnupperten mit Attman, Christian, Alex und Johannes 4 Spieler der aktuellen A-Jugend Luft im Herrenbereich. Micha ersetzte den mit Manu und Mike nach Großdalzig mitgefahrenen Flo im Tor. Kilian absolvierte nach langwöchiger Pause gleich sein erstes Spiel über volle Distanz und lediglich Henne und Norman spielten auf den Positionen der Vorwoche.

10 Minuten merkte man diesen umfangreichen Umstellungen nichts an, im Gegenteil wir durften mitmachen und fanden eigentlich gut ins Spiel.

Mit zunehmender Spielzeit setzte der KSC besser nach und wir verzettelten uns in immer mehr Zweikämpfen, fanden durch eine hohe Fehlpassquote nicht mehr zu einer Art Spielaufbau und gerieten ins Hintertreffen und folglich zum verdienten 0:1.

Die zweite Halbzeit machte unsere Schwächen am heutigen Tag noch offensichtlicher. Nach vorne ohne Durchschlagskraft und fast nie mit mehr als einer Anspielstation. In der Mitte ohne nötigen Biss und Kompaktheit und allgemein wirkte unser Auftreten uninspiriert und körperlos. Da war uns der Gegner meilenweit voraus und an diesem Tage mindenstens diese 4 Tore besser.

Besonders undankbar – aufgrund der numerischen Überzahl der KSC-Angriffe – war das Spiel für unsere neu formierte Verteidigung um Nils als Libero und Micha im Tor. Allerdings haben sich Julian und Alex trotz der 4 Gegentore gut durchbissen und gezeigt, dass sie jederzeit zur Stelle sind.

Für diejenigen von uns, welche die nächste Woche wieder auf Punktejagd gehen, war dies vielleicht ein Warnsignal zur richtigen Zeit. Auch wenn es sicher selten vorkommen wird, dass sich unsere Aufstellung von einer Woche zur nächsten so radikal ändert (außer nächste Woche natürlich).

Den A-Jugendlichen danken wir für ihre Unterstützung und hoffen, dass sie etwas mitnehmen und ihre Trainer ein paar neue Erkenntnisse gewinnen konnten.

Austellung: Micha – Julian, Nils, Oleksiy (A-Jgd.) – Kilian, Christian (A-Jgd.) – Norman, Biemske, Attman (A-Jgd.) (Volker) – Henne, Johannes (A-Jgd.)

SG Rotation Leipzig 1950 II- SV Lindenau 1848 0:0

Nach unserem Besuch beim Tabellenzweiten, welcher die letzten Jahre über oder eine Staffel neben uns spielte, fuhren wir torlos und dennoch zufrieden zurück in den Westen.

Mit dem letztjährigen Stadtligaabsteiger aus dem Leipziger Norden trafen wir auf einen Gegner, von dem wir wenig bis gar nichts wussten. Den Gastgebern geht das wohl in fast jedem Spiel der Hinrunde so.

Rotation war wie erwartet läuferisch und spielerisch sehr engagiert und wir benötigten einige Minuten um Ordnung und Ruhe in unsere Hintermannschaft zu bekommen. Nach einem Freistoß von rechts hätte der Gastgeber aber in Führung gehen müssen, der unbedrängte Kopfball aus 5 Meter landete aber glücklicherweise in Flos Händen.

Im Gegenzug kamen auch wir zu 2 Möglichkeiten. Erst scheiterte Norman vom linken Strafraumeck am rechten Pfosten und 10 Minuten später vergab Bello kläglich alleine vor dem Hüter, nachdem Henne und Manu den Ball in der gegenerischen Abwehr erkämpften und letzterer Bello auf die Reise schickte.

Kurz vor der Pause aber auch noch mal eine gute Chance Rotations, als ein langer Ball noch erlaufen werden konnte und gefährlich nach Innen gezogen wurde. Der folgende Torschuss ging aber in die Wolken.

Die zweite Hälfte begann sehr ruppig und fussballerisch eher mager. Viele Versuche mit langen Bällen kamen selten ans Ziel und Fouls unterbrachen das Spielgeschehen häufiger.

Dafür durfte sich Flo auszeichnen, als er einen sehr gut getretenen Freistoß gerade noch an die Latte kratzen konnte.

Mit nachlassenden Kräften auf beiden Seiten entstanden nun auch größere Räume. Leider konnte wir diese nicht gut nutzen und mehrere aussichtsreiche Konterchancen scheiterten an Kleinig- und Ungenauigkeiten. Der Gegner tat dies aber auch nur bedingt besser als wir.

So wurde vom gut leitenden Schiedsrichter ein härteres aber jederzeit faires Spiel abgepfiffen und wir sind jetzt seit 4 Spieltagen ohne Niederlage und (auch mit Mike und Flo) im zweiten Spiel zu Null.

Den spielerisch guten Gastgebern setzten wir eine gesunde Einstellung entgegen und das Unentschieden geht aufgrund der dominierenden Defensivreihen sicherlich in Ordnung.

Aufstellung: Flo – Slupi, Alex. Nils – Mike, Karpath – Norman, Bello, Biemske (Dennis), Henne, Manu

SV Lindenau 1848 – Spvgg Leipzig II 1:0 (0:0)

In einer engen Partie vergeben wir lange Zeit beste Chancen um dennoch spät alles klar zu stellen. Die Gäste ihrerseits hatten auf ihre wenigen Möglichkeiten gelauert und waren zwei mal fast zur Stelle.

In einem kleinen Lindernauer Derby kamen wir von Beginn an besser ins Spiel und beschäftigten die engagierten Aufsteiger zusehends.

Vor allem Manu und Henne wussten mit ihren anfänglichen Freiheiten gut umzugehen und scheitereten knapp am kurzen Pfosten (Manu) oder nach guten Schuss am Gästehüter (Henne).

Die Gäste versteckten sich anfangs und versuchten zumeist über lange Bälle zum Erfolg zu kommen. Einen dieser konnte Slupi ablaufen und – zum kurzfristig eingesprungen Micha im Tor – zurückspielen, dessen Querpass geriet allerdings zu kurz und in allerhöchster Not konnte Nils vor einem heran eilenden Stürmerklären.

Ansonsten diktierten wir das Geschehen und hatten nach Dribbling Normans die Chance zur Führung, doch dessen Versuch ging weit übers Tor. Eine weitere Flanke war einen Tick zu lang, so dass Manu kanpp verpasste.

So musste ein torloses Remis zur Pause genügen.

Die zweite Hälfte verlief ähnlich der ersten und wir kamen kontinuierlich zu unseren Chancen. So vergab Bello, der glücklicherweise wieder aushelfen konnte, nach Pass Normans. Und auf der anderen Seite ließ sich Biemske, gut freigespielt von Henne, zu weit abdrängen und scheiterte knapp. Die beste Chance allerdings vergaben wir wie selten zuvor. Nach einem direkten Freistoß Slupis, der an der Unterlatte scheiterte, wollten sowohl Manu als auch Henne den Abpraller einköpfen und störten sich gegenseitig. Der Ball kullerte weit am Tor vorbei.

Am Ende des Spiels dann dennoch die Führung für uns nach einem Freistoß. Slupi brachte einen weiten Ball von halblinks genau auf Karpath, welcher mit dem Rücken zum Tor per Brust vorlegte und unhaltbar mit links einwuchtete.

Danach das übliche Spiel. Ein wenig Unordnung durch aufgerückte Spieler der Gästeabwehr und die vergebene Vorentscheidung durch Konterchancen unsererseits.

Alles in Allem geht dieser Sieg in Ordnung auch wenn es ein gutes Stück Arbeit war. Bei besserer Chancenauswertung hätte man das Spiel evtl. ruhiger gestalten können, aber selbst das ist nicht gewiss. Die drei Punkte aber schon.

Aufstellung: Micha – Slupi, Karpath, Alex, Nils – Norman, Volker, Hahne (Bello), Biemske – Henne, Manu

BSV Schönau 1983 – SV Lindenau 1848 2:3 (1:2)

Ein glücklicher Dreier in einem Spiel wo alle schon mit einer Punkteteilung rechneten lässt uns weiter in der Tabelle klettern.

Im Spiel gegen die Ex-Lindenauer, welche seit dieser Saison um die Ecke am Cottaweg trainieren und mit 11 Zählern aus 6 Spielen beachtlich in die Saison gestartet sind, hatte König Fussball bestens angerichtet. Super Fußballwetter und ein brisantes Spiel, da mit Mike, Manu und Benni auch in unseren Reihen langjährige Mitspieler der Neu-Schönauer vertreten waren.

Schönau spielte von Beginn an hochmotiviert und ohne großes Abtasten direkt nach vorne. Wir taten uns schwer ins Spiel zu finden und sahen oftmals bei den langen Bällen vor allem über unsere linke Seite nicht so gut aus. Zum Glück resultierten aber keine größeren Chancen in diesen Situationen.

Nach ca. 10 Minuten mischten nun auch wir munter mit und erlangten die Oberhand.

Sehr gut herausgearbeitete Chancen konnten aber alle nicht verwertet werden. So musste ein klarer Foulelfmeter für unsere Führung durch Slupi herhalten. Da Elfmeter aber eine tolle Sache sind, bekam dann auch Schönau noch einen, welcher leider nicht ganz so eindeutig wie der unsrige war… 1:1.

Toll allerdings, dass wir wieder über einen Standard zur abermals verdienten Führung kamen. Einen Freistoß köpft Henne im hohen Bogen in die Lange Ecke des Schönauer Kastens. Was dann auch einen gerechten Pausenstand entsprach.

In der zweiten Halbzeit gabs prompt den Ausgleich nach einer Ecke in der 46. Minute und unser Konzept war vollkommen über den Haufen. Was unsererseits dann folgte fasse ich in der nächsten Zeile zusammen:

“                                                                                                                                             “

Vom Glück des Tüchtigen brauchen wir in dieser Phase auch nicht reden, aber vielleicht war es eben ein Glück aus irgendwelchen anderen Spielen, was uns gerettet hatte. Wir lagen nicht zurück und besser noch, in der 88. Minute gabs den dritten Elfmeter des Spiels. Verursacher und Unglücksrabe war wie schon beim ersten Alex, der auch noch die zweite Gelbe bekam und den Platz verlassen durfte. Slupi verwandelte abermals sicher.

In der Nachspielzeit scheiterten wir dann nochmal an Latte nach Kopfball Manus, aber das wäre des Guten zu viel gewesen.

Dem Spielverlauf entsprechend wäre ein Unentschieden sicherlich in Ordnung gewesen, aber wir haben halt ein Tor mehr.

Positiv weiterhin, dass unsere Abwehr trotz seltener Entlastung schwer zu knacken ist und Chancen gegen uns schwer zu bekommen sind.  Auch sind wir jederzeit für ein Tor gut, wie die letzten 3 Minuten gezeigt haben. Am allerwichtigsten ist aber, dass durch Spaß und gute Teamstimmtung eine Menge möglich ist und wir da sicherlich auf einem guten Wege sind.

SV Lindenau 1848 – TSV Einheit Lindenthal 2:1 (2:1)

Im Kampf um einen Nichtabstiegsplatz waren die Lindenthaler auf dem Charlottenhof zu Gast. Beide Teams stehen mit jeweils drei Punkten am unteren Tabellenende und ein Sieg war Pflicht.

Mit einigen kleinen Umstellungen aufgrund weiterer ausfallender Spieler gingen wir in die Partie und konnten die erste halbe Stunde für uns nutzen. In einem mäßigen Spiel waren wir gewillter und nach vorner direkter und gefährlicher als unserer Gast. Diese wussten sich oftmals nur durch Fouls zu helfen, was zu mehreren Freistößen führte. Und siehe da: was lange währt, wird endlich gut.

Nach einem Freistoß Nils’ von halbrechts kommt Manu mit dem Kopf an den Ball und Volker kann einschieben. Fünf Minuten später wird Manu bei einem Konter unsanft gestoppt. Den fälligen Freistoß zieht Norman von links aufs Tor und mit Hilfe eines Gästekopfes auch in dieses.

Die Gäste taten nun etwas mehr, hatten allerdings immernoch ihre Mühe durch unsere zweikampfstarke Mitte zu kommen. Aber auch hier halfen Standardsituationen. Freistoß von rechts und in der Mitte gibts einen Schrei, dann einen Pfiff und ein sicher verwandelter Elfer ins linke obere Eck zum 2:1.

Die zweite Hälfte war dann weniger ansehnlich, da die Gäste etwas “ungeduldig” wurden und sich zudem mehr auf ihren Mund als auf die Füße verließen. In der Folge gab es viele Freisöße, mehr gelbe Karten und Nicklichkeiten. Fußballerisch war nicht mehr viel. Lindenthal rannte an, ohne jedoch zu überzeugen und wir verspielten unsere Konter fahrlässig bereits im Ansatz. Trotzdem hatten wir nach einer Doppelecke die Entscheidung auf Kopf und Fuss. Erst setzte Hahne ein Kopfballgeschoss an, welches noch abgefälscht werden konnte, die folgenden Ecke vergab Karpath freistehende mit dem Fuß.

So mussten wir bis zuletzt noch etwas zittern, konnten am Ende aber verdient 3 Punkte zu Hause behalten.

Über 90 Minuten haben wir von vorne bis hinten keine Bälle verloren gegeben, den Großteil der Zweikämpfe gewonnen und uns von der hitzigen Atmosphäre nicht unnötig anstecken lassen.

Aufstellung: Flo – Karparth, Slupi, Mike (Julian), Nils – Norman, Volker, Hahne (Benni), Bello – Henne, Manu

SV Lindenau 1848 – SV Grün-Weiß Miltitz 0:2 (0:0)

Wie in fast allen letzten Spielen gegen Miltitz hielten wir anfangs gut mit, stehen am Ende aber mit 0 Punkten da.

In einem über 90 Minuten umkämpften Spiel hatten wir in der ersten Halbzeit leichte Vorteile, weil wir in den entscheidenden Situationen den einen oder anderen Zweikampf mehr gewannen. Kurz vor der Halbzeit ergaben sich auch mehrere Großchancen welche leider alle nicht genutzt wurden, was mitunter sogar schwieriger war, als das Tor zu machen. Also torlos in die Halbzeitpause, was zumindest ein Teilerfolg war, hatten wir doch bisher immer ein Gegentor kassiert.

Die zweite Halbzeit ist aus unserer Sicht dann leider nicht mehr so doll. Miltitz hatte gemerkt, dass sie ihr gewohntes körperbetontes Spiel in der ersten Hälfte vergessen hatten und war von nun an präsenter.

Torszenen blieben aber Mangelware und das Spiel wurde zusehends schlechter. Viele Meckereien auf beiden Seiten und eine Menge unnötiger kleiner Fouls bestimmten das Geschehen.

Das 0:1 fiel dann auch ziemlich überraschend nach einem verlorenen Zweikampf an der Mittellinie und durch ein Gewurschtel im Strafraum. Wir hatten danach nicht mehr viel zuzusetzen und ließen uns im Gegenteil immer mehr auf Maulereien und Gespräche mit dem Schiri ein.

Nach einem Freistoß in die Torwartecke zum 0:2 war dann eigentlich alles klar und die nächste unnötige Niederlage besiegelt. Durch die erschreckend schwache zweite Halbzeit kann man aber von einem verdienten Sieg sprechen.

SG Räpitz 1948 – SV Lindenau 1848 2:1 (1:0)

Wie schon die Wochen zuvor gehen wir auf einfachste Art und Weise mit 0:2 in Rückstand und vergeben den Großteil unserer Chancen. So stehen wir wieder mit leeren Händen da.

Momentan erweitert sich die Verletzten- bzw. Krankenliste wöchentlich. Die Zugänge vor diesem Wochenende Kilian, Matscher, Julian. Dazu Slupi verhindert.

Irgendwie wurden wir aber noch 13 Leute, wobei 4 davon am Tag zuvor gespielt haben.

Das Spiel begann wie gewohnt für uns. Wir waren das ballsicherere Team und gewannen auch den Großteil der Zweikämpfe. Die Gastgeber versuchten durch schnelles Spiel nach Vorne ihr Glück, was aber selten gelang. Erste gute Möglichkeiten ergaben sich für Henne, der aber einmal mit links verzog und das andere mal beim Versuch auf Manu quer zu legen abrutschte.

Ansonsten waren wir eher durch Standards auffällig, welche alle gefährlich durch den Strafraum flogen. Trotzdem waren es die Räpitzer, die nach einem Ballverlust schnell nach vorne spielten und sich bei Mike bedanken können, der etwas übereifrig zu Werke ging und einen Elfmeter verursachte. Dieser wurde sicher unten links verwandelt.

Für uns lief das Spiel wie gehabt weiter, auch wenn Räpitz jetzt wieder so viel Vertrauen hatte einen geordneten Spielaufbau zu versuchen.

In der zweiten Hälfte das gleiche Spiel. Henne mit zwei sehr guten Chancen zum Ausgleich nach der Pause, welche überhastet vergeben wurden. Danach dann die nächste Torchance für den Gastgeber vorbereitet durch Mike, der nach einem Dribbling des Gegners dazwischen ging und den nächsten Elfmeterpfiff erklingen ließ. Wieder wurde sicher unten links verwandelt.

Wir bauten danach etwas um und erhöhten den Druck über die Außenbahnen, was sich jetzt zwangsläufig in Chancen bemerkbar machte. Die nachlassende Kondition und die 2-Toreführung im Hinterkopf ließ die Räpitzer fast gar nicht mehr aus der eigenen Hälfte kommen.

Nach einem Angriff über links und einer Flanke Tonis, trudelte der Ball durch den Strafraum und Henne konnte über den Räpitzer Torwart zum 1:2 köpfen. In den letzten 10 Minuten drückten wir weiter, hatten einen Pfostenschuss, einen Freistoß, der noch zur Ecke geklärt werden konnte und eine weitere Kopfballchance durch Henne.

Bleibt festzuhalten, dass Flo 2 Schüsse auf sein Tor bekommen hat, die Chance in Räpitz zu gewinnen lange Zeit nicht so groß war und wir es irgendwie nicht auf die Reihe bekommen länger eine Null zu halten.

Aufstellung: Flo – Karpath, Alex, Mike, Nils – Norman, Hahne (Benni), Biemske, Volker (Toni) – Henne, Manu