Nachdem es lange Zeit ruhig um uns auf dieser Seite geworden war gibt es nun mal wieder was Aktuelles.
Das Fussballjahr 2009 begann für uns ja schon am 3. Januar und ging auch sofort munter weiter, sodass wir nicht wirklich von einer Winterpause sprechen konnten und uns mitten in der Rückrunde befinden.
Alle bisherigen Spiele waren so wie immer, ein bißchen durchwachsen halt. Siegen gegen Bienitz und Lausen stehen Niederlagen gegen Dölzig und Räpitz gegenüber. In der letzten Woche gab es dann ein achtbares 0:0 bei Blau-Weiß.
Dieses Wochenende stand Wahren auf dem Programm, wo es im Hinspiel nach einer 2:0 Führung nur zu einem 2:2 langte. Ansonsten geht es Wahren ähnlich wie uns. Hart erkämpften Erfolgen stehen Ausreißer wie das 0:5 gegen TuB in der Vorwoche entgegen. In der Tabelle steht man folgerichtig in unmittelbarer Umgebung.
Das Spiel konnte pünktlich 15:00 Uhr zur Sommerzeit angepfiffen werden. Bei uns gab es krankheitsbedingt mit Nils und Karpath 2 Ausfälle und Hahne und Marcus halfen in der dritten Mannschaft.
Wahren suchte sein Heil in zumeist langen Bällen die vom Libero geschlagen wurden und durchaus für Gefahr sorgten, war ansonsten in der Mitte mit 2 sehr quirligen Spielern jederzeit durch Dribblings gefährlich. Die etwas reifere Anlage zeigten aber wir und so kamen wir langsam und sicher besser ins Spiel und folgerichtig zu unseren Möglichkeiten
Waren unsere Chancen aus dem Spiel heraus noch eher der Kategorie “harmlos” zuzuordnen, sorgten unsere Standards schon für mehr Gefahr und die 2:0 Pausenführung. Nach einer weitgeschlagenen Ecke Normans von rechts ging es über die Stationen Slupi, Matscher, Kilian einmal quer durch den Strafraum, wo Hoffi sicher vollendete.
Die nächste Ecke, dieses Mal von Kilian getreten, landete auf Hennes Kopf, der in seiner üblichen Art ein paar gefühlte Meter über allen in der Luft stand. Seine Kopfballbogenlampe wurde von 2 Wahrenen auf, bzw. hinter der Linie, geklärt, so zumindest die Entscheidung des Assistenten, der den besten Blick hatte und Schiedsrichter Sander zeigte ein zweites Mal zum Mittelkreis.
Auf der Gegenseite gab es allerdings auch Chancen für die Gastgeber, die mehrmal gefährlich durchbrachen, allerdings in letzter Sekunde gestoppt werden konnten. Auch Versuche nach 2. Bällen wurden zu unserem Glück unkonzentriert in die Abfangnetze befördert. Alles andere landete sicher in den Armen von Micha.
Mit dem Wissen aus dem Hinspiel war klar, dass wir uns nicht auf diesen 2 Toren ausruhen durften. Taten wir auch nicht. Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte waren dann sicherlich eine der besten Phasen die wir in dieser Saison hatten.
Mit guten, schnellen Kombinationen über viele Stationen wurden Chancen herausgearbeitet die allesamt brandgefährlich waren und auch zu 3 schönen Toren führen sollten. Nach einem Pass Hennes konnte der Wahrener Hüter gerade noch vor Norman klären, kurze Zeit später war er aber nach einem Konter machtlos. Hoffi war nach Zuspiel Normans allein vor dem Tor aufgetaucht und schob sicher in die rechte Ecke ein.
Doch damit noch nicht genug. Ein Tor von Hoffi sollte noch folgen. Henne machte einen Ball an der Strafraumgrenze fest, drehte sich um seinen Gegenspieler und steckte den Ball in die halbrechte Strafraumseite, wo Hoffi mit links in die linke lange Ecke zu seinem 3. Treffer vollendete.
Das am besten herausgespielte Tor war vermutlich das 5:0. Nach einem Zusammenspiel von Maik und Norman auf links kommt Bello an den Ball und flankt maßgenau in die Mitte, wo Hoffi mit dem Kopf über den heraneilenden Libero zu Kilian verlängert, der auf rechts gestartet war und Volley vollendete.
Der Rest ist dann nicht mehr ganz so spektakulär und muss noch analysiert und ausgewertet werden. Vielleicht lag es am tiefen Boden und schwindender Kraft, vielleicht schalteten wir alle unbewusst zurück. Klar ist, dass die 3 Gegentore vollkommen unnötig waren, denn es fehlte in dieser Phase die Präsenz in allen Mannschaftsteilen, die uns vorher ausgezeichnet hat.
Einen Vorteil haben diese späten 3 Gegentore aber, es ist deutlich zu erkennen was passiert wenn man nachlässt und: im Hinblick auf das nächste Spiel, sollten wir uns in der glücklichen Lage befinden, nicht zu sehr abgehoben zu sein, wofür ein 5:0 vielleicht gesorgt hätte, denn Miltitz ist ein anderes Kaliber.
Bleibt festzuhalten, dass dieses Spiel gezeigt hat was wir können und was andere können, wenn wir es zulassen. Dies sind Informationen die uns sicherlich weiterhelfen. Ansonsten war das doch eine sehr ansprechende Leistung.
Aufstellung: Micha – Slupi, Peter, Beini (Biemske), Hardi (Julian) – Maik, Matscher, Kilian – Hoffi – Norman, Henne (Bello)