Saisonrückblick

Die Saison ist vorbei und hier mal ein paar Zahlen…

  • Zweiter wären wir, würden nur die Auswärtsspiele zählen (nach Wahren)
  • 7 war die höchste Platzierung der Saison (erreicht am 10. Spieltag nach einem Sieg gegen Lützschena)
  • 10 Tore machen Manu zum internen Torschützenkönig
  • 1,6 Tore pro Spiel hat Peter gemacht (8 in 5 Partien), gefolgt von Benny mit einem Tor pro Spiel (2 in 2 Spielen)
  • 15 gelbe Karten gab’s für Mike (was ziemlich unangefochten ist)
  • 42 geschossenen Toren (so wenig wie lange nicht) stehen 42 erhaltene Treffer (so wenig wie lange nicht) gegenüber
  • Diese Saison hatten wir 41 Punkte, einer mehr als 2006/07 der erfolgreichsten Saison seit dem Stadtligaabsteig, allerdings hatten wir diese Saison auch zwei Spiel mehr…
  • 9 Niederlagen bedeuten insgesamt den vierten Platz (gemeinsam mit Bienitz und Rotation)
  • Die 2.-beste Abwehr stellen wir nach Wahren (32. Gegentore)
  • Die 3.-schwächste Offensive allerdings auch, schlechter waren nur Schönau (38) und die SpVgg. (35)
  • 11 Untentschieden machen uns zum Vize in dieser Kategorie, zeigen aber auch wo noch Punkte versteckt liegen
  • 7 mal 1:1.,das Resultat der Saison!

Und so sähe die Tabelle aus, spielten alle Mannschaften nur die Spiele gegen uns und wir seien immer noch Neunter

Platz Mannschaft tats. Platz Punkte Tore + Tore - Differenz
1 SG Räpitz 1948 3 6 3 1 2
2 SC Eintracht Schkeuditz II 7 4 2 1 1
3 TuB Leipzig 8 4 5 1 4
4 SG Leipzig-Bienitz 3 4 5 2 3
5 SV Grün-Weiß Miltitz 2 3 2 3 -1
6 SV 1863 Dölzig 6 3 4 3 1
7 TSV 1886 Markkleeberg 12 3 4 4 0
8 Leipziger SV Südwest II 11 3 3 6 -3
10 SG Rotation Leipzig 1950 II 4 2 1 1 0
11 TSV 1893 Leipzig-Wahren 1 2 2 2 0
12 VfK Blau-Weiß Leipzig III 5 2 3 3 0
13 SpVgg. Leipzig 1899 II 13 1 1 2 -1
14 TSV Einheit Lindenthal 14 1 2 3 -1
15 BSV Schönau 1983 15 0 2 4 -2
16 SV Lützschena-Stahmeln 16 0 3 6 -3

30/30 – Sieg in Markkleeberg untermauert unsere Auswärtsstärke

TSV 1886 Markkleeberg – SV Lindenau 1848 1:3 (1:0)

Nach einer starken ersten Hälfte der Gastgeber konnten wir das Ruder noch herum reißen und hätten das Ergebnis durchaus weiter nach oben schrauben können.

Die ersten Minuten auf einem wunderbaren Grün gehörten uns und der Ball lief flüssig durch die Reihen. Danach fanden die Markkleeberger aber zu ihrem Spiel und brachten uns von einer  Verlegenheit. zur Nächsten Folglich auch das 1:0 nach einer Ecke durch einen Dirketabnahme am langen Pfosten. Wir taten uns weiterhin sehr schwer mit dem variablen Angriffsspiel der Gastgeber, so half Flo und konnte einen Schuss noch an die Latte lenken und viele weitere Bälle entschärfen.

Peter vor dem Ausgleich zum 1:1

Einmal war er aber noch geschlagen, als eine Ecke direkt im Tor landete von dort aber noch geklärt werden konnte. Evtl. wurde dem Assistenten durch die Menge an Spielern die Sicht genomen, anders konnten wir uns nicht erklären, dass das Tor nicht gegeben wurde. Unser bester Angriff hder ersten Hälfte hätte fast für den schmeichelhaften Ausgleich gesorgt. Norman bekam an der Mittellinie den Ball und spielte auf Peter welcher sich halblinks durchsetzte und in den 16er eindrang. Sein Schuss wurde vom starken Markkeeberger Torwart pariert und trudelte durch den Strafraum. Der mitgerückte Norman wurde dann am Nachschuss gehindert und es gab Elfmeter. Dieser wurde durch Nils leider nicht verwandelt.

In der Pause stellten wir unser System um und wollten wieder ins Spiel finden. Dies gelang auch erstaunlich gut und nach einer geklärten Ecke konnte Norman den Ball erneut hinein flanken und fand Peter, welcher problemlos zum Ausgleich köpfte. Die Gastgeber blieben stets durch die gut getretenen Standards gefährlich, ließen aber das Tempo und den Drang der ersten Hälfte nach und nach vermissen. So konnte Peter mit einem satten Schuss aus zentraler Position seinen zweiten Treffer markieren.

Ein kurzes Aufbäumen der Heimmannschaft verpuffte und Peter machte mit seinem dritten Tor den lupenreinen Hattrick perfekt. Über links gelang er in den Strafraum und schob aus kurzer Entfernung sicher rechts ein. Danach war der Drops gelutscht und wir ließen Ball und Gegner laufen und erspielten uns nun Chancen im Minutentakt. Erst vergab Norman aus 5m freistehend nach einem Rückpass Peters, Peter wiederum verschoss einen Handelfmeter und Nils – nach Solo von der Mittellinie bis in den Fünfmeterraum – schoss über den Kasten.

2 unterschiedliche Halbzeiten und die bessere Chancenauswertung sorgen am Ende für einen verdienten Sieg, der aber hätte höher ausfallen müssen. Leistungsabfälle gab es keine und taktisch haben wir eine gute Antwort gefunden, um wieder ins Spiel zu finden.

Aufstellung: Flo – Nils, Karpath, Julian – Matscher, Biemske – Marcus (Steffen), Norman, Olegsej – Peter[[[, Henne (Maik)

Hoffi war wieder mit Kamera am Start und die Bilder gibts auf unserem flickr-Account beginnend mit diesem Bild.

29/30 – Letztes Saisonheimspiel 1:1 gegen den Meister

SV Lindenau 1848 – TSV 1893 Leipzig-Wahren 1:1 (0:1)

Der Tabellenführer zeigte vor allem zu Beginn, warum er da steht wo er steht. Mit zunehmender Spieldauer gewannen wir aber die Oberhand und kamen zu unseren Möglichkeiten.

War es in der Vorwoche schon warm, so war dieser Spieltag nochmal eine Steigerung. Bei ca. 30°C in der Sonne lief man vor dem wachsamen Auge der Leipzig-Fernsehen Kamera auf. Die Gäste aus Wahren waren anfangs präsenter und agiler als wir und erarbeiteten sich durch ihr flottes Spiel einige gute Möglichkeiten. Nach einem Freistoß rettete die Latte. Der Druck sollte sich aber trotzdem auszahlen. Nach einer abgewehrten Standardsituation rückten wir auf Abseits spielend raus und wurden ausgehebelt. Rechts außen war ein Gästespieler durch und schob sicher in die lange Ecke ein.

Nach einer halben Stunde hatten wir allmählich unsere Stabilität wieder gewonnen und taten selber etwas mehr nach Vorne. So konnte ein Volleyschuss Normans vom Torwart noch an die Latte gelenkt werden und mehrere Standards flogen gefährlich durch den Gästestrafraum.

Die zweite Hälfte begann ähnlich und der Ball lief jetzt sicherer durch unsere Reihen. Julian und Nils hatten die agilen Gästestürmer immer besser im Griff und die Angriffe des Tabellenführers wurden mit steigender Spieldauer seltener.

Gegen Ende setzte Peter erst mit einem satten Fernschuss ein Ausrufezeichen bevor er 10 Minuten vor Schluss goldrichtig stand und eine Eingabe verwertete. Quasi mit dem Abpfiff gab es dann noch eine rote Karte nach Tätlichkeit für den Gästespieler und Torschützen zum 1:0. Nach dem fälligen Freistoß pfiff der tadellos leitende Schiedsrichter die Partie ab.

Am Ende ein gerechtes Ergebnis mit unserem häufigsten Resultat in dieser Saison. Super auch, dass Maik sein erstes Spiel seit seinem Kreuzbandriss in der Hinrunde beschwerdefrei absolvieren konnte. Nächste Woche noch einmal die Auswärtstabelle untermauern und dann ist Schluss für diese Saison.

Aufstellung: Flo – Nils, Karpath, Julian – Mike, Biemske – Marcus (Maik), Matscher, Norman – Peter[, Manu (Henne)

Den Videobeitrag des Leipzig-Fernsehens gibt es hier.

28/30 – mal nicht mit leeren Händen gegen TuB

TuB Leipzig – SV Lindenau 1848 1:1 (1:0)

Größere Spielanteile und teilweise ansehnliche Angriffe reichen am Ende nicht für Mehr gegen konterstarke TuBser.

Unsere Bilanz der letzten Spiele gegen TuB liest sich verheerend und dieses Mal wollten wir keine Geschenke verteilen. Und siehe da: bei sommerlichen Temperaturen kamen wir sehr gut ins Spiel, waren spritzig, zweikampfstark und zielstrebig. Die Hausherren brauchten 30 Minuten um sich auf unser Spiel einzustellen und Ordnung herzustellen. In dieser Zeit gab es einige Versuche unsererseits mit 2 Fernschüssen von Peter und Norman, sowie einigen brenzligen Situationen um den Fünfmeterraum.

Doch wie gegen TuB gewohnt genügte eine Situation für die Führung der Hausherren. Nach einem Dribbling an der rechten Seite und kollektivem Stehenbleiben aller Mittelfeldspieler, standen Karpath und Hardi 3 Gegnern gegenüber, welche die Überlegenheit resolut zur schmeichelhaften Führung ausspielten.

Trotzdem kamen wir mit der selben guten Einstellung aus der Pause zurück und sorgten über unsere Außenpositionen weiter für erheblichen Druck. So wurde Norman schön von Matscher freigespielt und seine Eingabe konnte gerade noch so über das eigene Tor geklärt werden. Nach einem Konter hatte Norman selbst die 100 Prozentige auf dem Fuß, schoß aber aus kurzer Distanz weit vorbei. Bei der nächsten Situation sollte es aber endlich klappen, wieder spielt Matscher auf den startenden Norman, welcher den Ball mitnahm. Sein Schuss wurde vom Torwart noch abgeblockt, aber zum Nachschuss stand Peter bereit und vollendete sicher.

Ein notwendiger, verletzungsbedingter Wechsel und die damit verbundenen Umstellungen gaben unserem Spiel dann einen Bruch und in den letzten Minuten mussten wir zusehen nicht abermalig in Rückstand zu geraten, was dann auch gelang.

Es war sicherlich etwas mehr möglich, aber insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Mannschaftsleistung in allen Mannschaftsteilen sehr ordentlich und aufbaufähig war. Schön auch, dass Henne und Kilian nach langer Verletzungszeit mitwirken konnten. Schade allerdings, dass es bei Kilian wegen erneuter Verletzung das letzte Spiel für diese Saison und unseren Verein gewesen war.

Aufstellung: Flo – Nils, Karpath, Hardi (Julian) – Mike (Kilian), Biemske (Henne), Marcus, Matscher, Norman – Peter[, Manu

26/30 – Mit starker Offensivleistung 3 Punkte beim LSV II entführt

LSV Südwest II – SV Lindenau 1848 1:6 (1:4)

Angetreten mit dem “letzten” Aufgebot, sorgt eine schnelle 3:0 Führung der Gäste für einen nie gefährdeten Sieg bei wunderbaren Fußballwetter.
Am Sonntag ging es für die dritt beste Auswärtsmannschaft dieser Saison zum LSV Südwest II. Neben der etwas ungewöhnlichen Anstoßzeit (14:00 Uhr) plagten uns vorallem personelle Sorgen. So mussten wir den Ausfall von NEUN Spielern kompensieren (Henne,Slupi,Biemske,Kilian,Norman,Toni,Hardi und die Langzeitverletzten Alex und Hahne).

Diesbezüglich vielen Dank an Benni,Peter,Dennis und Holger die uns großartig unterstützt haben und es uns ermöglichten mit 12 Mann anzutreten.

Von Beginn an übernahm Lindenau die Kontrolle über das Spiel und sorgte mit viel Tempo über die beiden Außenbahnen für Gefahr im gegnerischen 16er. Einen dieser schnellen Angriff staubte Peter aus knapp einem Meter ab, nachdem kurz zuvor Manu mit einem guten Schuss am Torhüter vom LSV gescheiter war.

Wenige Minuten später stand Benni goldrichtig und konnte eine Hereingabe von rechts eiskalt aus zentraler Position im Netz unterbringen. Erneut sollte es wieder nicht lange dauern bis es zum dritten mal klingen sollte, und wie!!! Mit einer unglaublichen Bogenlampe sorge Benni von der ECKFAHNE aus dafür, dass sein Freund Jambulani im langen Eck zappelte. Zu diesem Zeitpunkt waren ungefähr 25-30 Minuten gespielt. Daufhin wurde unser Spiel ein wenig unkonzentrierter, was zur Folge hatte das der Gastgeber nun auch zu der ein oder anderen Chance gekommen ist. Die logische Konsequenz daraus war der 1:3 Anschlusstreffer. Einen strammen Schuss konnte Flo nur nach vorne abklatschen  lassen wo bereits ein Spieler vom LSV stand und ohne Mühe den Ball über die Line gedrückt hat.

Sollte es jetzt doch noch einmal spannend werden?! Keinesfalls! Denn fast im Gegenzug stellt Manu nach einer starken Einzelaktion im Strafraum den alten 3-Tore-Abstand wieder her. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die wohlverdiente Halbzeit.

In der zweiten HZ ging Lindenau dann zum Konterspiel über, welches noch zwei weitere Male belohnt werden sollte. In Spielminute 50 nahm Holger den Platz von Benni ein und wurde Zeuge wie über einen schnellen Gegenstoß von rechts Manu das 1:5 markierte. Peter machte abschließend noch das halbe Dutzend voll und somit gingen die 3 Punkte verdient nach Lindenau.

Fest zu halten ist eine starke Offensivleistung der Gäste die läuferisch und technisch der gegnerischen Abwehr überlegen war und bei letzter Konsequenz noch mehr Tore hätte schießen können.

Nächste Woche gilt es dann zu Hause gegen Blau-Weiß III an einer bis dato sehr guten Rückrunde (siehe Statistik) anzuknüpfen. In diesem Sinne, Sportfrei!

Aufstellung: Flo – Nils, Karpath, Julian – Mike, Matscher – Marcus, Benni[[ (Volker), Dennis – Peter[[, Manu[[

Spielbericht geschrieben von Marcus

18/30 – Serie gerissen mit einer Niederlage gegen Räpitz

SV Lindenau 1848 – SG Räpitz 1948 0:1 (0:1)

In einem recht ausgeglichenem Spiel geht Räpitz nach 90 Minuten als verdienter Sieger vom Platz, da es uns nicht gelungen ist den Schwung aus der ersten Hälfte über die Halbzeitpause zu retten.

Bei uns gab es neuerliche Ausfälle, wir schafften es aber trotzdem 28 einsatzbereite Beine auf und neben dem Platz aufzustellen. Der Dank geht hier an Kevin, Volker, Meise und Lars die eingesprungen sind.

Die ersten 20 Minuten gehörten den Gästen, während wir noch damit beschäftigt waren eine Ordnung zu finden. Dies wurde nach einer Flanke von rechts und einer Kopfballverlängerung zum langen Pfosten ausgenutzt und es stand 0:1.

Den Rückstand verkrafteten wir aber gut und die zweite Hälfte der ersten gehörte uns. Vor allem Markus auf links machte viel Betrieb.

Uns gelang nach dem vielleicht besten Spielzug der Partie auch das 1:1 durch Manu, welches leider durch vermeintliches Abseits abgewunken wurde. Dies war eine enge Entscheidung und die meisten haben dies anders gesehen. Kann man nichts machen.

Wir spielten jetzt flüssiger und hatten Vorteile, die Gäste hatten trotzdem die Chance zum vermeintlich vorentscheidenden 0:2 vergaben aber 4m vor dem Tor.

In der zweiten Hälfte gelang uns dann nicht mehr viel und wir versuchten fast ausschließlich mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Die Räpitzer versuchten ihrerseits etwas konstruktiver zum Erfolg zu kommen. Insgesamt gab es aber nicht mehr viele Möglichkeiten auf beiden Seiten, die nennenswerteste war ein Kopfball der Räpitzer welcher durch den Fünfmeterraum an den Pfosten trudelte.

Somit gehen, wie eingangs erwähnt.,  die 3 Punkte verdient nach Räpitz und wir müssen es nächste Woche beim LSV besser machen.

Aufstellung: Flo – Nils, Karpath, Julian – Mike, Volker (Matscher) – Markus, Norman (Meise), Hardi – Manu, Kevin

25/30 – Im Sonnenschein zu einem Remis gegen Bienitz

SV Lindenau 1848 – SG Bienitz-Leipzig 2:2 (1:1)

Sommerliche Temperaturen sorgten für ein Spiel mit wenig Möglichkeiten auf beiden Seiten und einem am Ende gerechten Unentschieden.

Die erste gefährliche Situation des Spiels brachte uns gleich die frühe Führung durch Norman ein, welcher nach einem flach auf Mike gespielten Freistoß an den Ball kam und aus kurzer Distanz verwerten konnte.

Danach tat sich lange Zeit nichts. Beide Teams versuchten über lange Bälle zum Erfolg zu kommen, Chancen gab es aber nicht wirklich.

Einmal aber konnte Tony durchbrechen und schoß allein vor dem Tor drüber.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff aber noch ein folgenschwerer Fehlpass, welcher in einem sehenswerten Kopfballtreffer Kienerts endete, nachdem der abgefangene Ball schnell in die Spitze gespielt und von dort mustergültig geflankt wurde.

Trotzdem gelang es uns in der zweiten Halbzeit recht bald die Führung wiederherzustellen. Die auf Abseits spekulierende Hintermannschaft war bis zur Mittellinie aufgerückt und ein langer Ball Slupis auf Tony hebelte diesen Versuch aus. Tony blieb dieses Mal cool und traf sicher.

Das Spiel blieb ansonsten wie zuvor. Sehr viele hohe, weite und zumeist ungenaue Bälle, Kopfballduelle und wenig Konstruktives von beiden Seiten.

Die Gäste kamen aber noch zum Ausgleich. Diese Mal wurde unsere aufgerückte Abwehr ausgehebelt, als ein Ball abgefangen und sofort auf den gestarteten Kienert geschlagen wurde, welcher sicher seinen zweiten Treffer des Spiels markierte.

Sicher hatte man mit der zweimaligen Führung die Möglichkeit auf einen Dreier vertan, aber es hat nicht sollen sein. Ein Unterschied in der Leistung beider Mannschaften war kaum festzustellen, so dass – trotz einer Großchance mehr auf unserer Seite – die Punkteteilung in Ordnung ist.

Bester Mann auf dem Platz war evtl. der Schiedsrichter, welcher jederzeit auf souverän auftrat, Nichts übersah und die Situationen sehr gut beurteilte.

Aufstellung: Flo – Karpath, Slupi (Matscher), Julian (Nils) – Biemske, Mike – Markus, Norman[, Hardi (Oli) – Tony[, Manu

19/30 – erster Sieg seit anno dazumal in Miltitz

SV Grün-Weiß Miltitz – SV Lindenau 1848 0:3 (0:0)

In einem Spiel, in dem wir fast immer den Gegner beherschten gewinnen wir endlich mal in Miltitz (auch in der Höhe verdient).

Unsere Mannschaft war wegen der Ausfälle aus dem Lützschenaspiel wieder auf einigen Positionen verändert und musste mittlerweile 5 Ausfälle kompensieren. Dafür bedanken wir uns bei Kevin, Benny und Oli aus der Zwoten bzw. A, die uns helfen konnten.

Von Anfang an waren wir das gefährlichere Team und standen sehr gut in der abermals von Slupi organisierten Abwehr, welche sogar – was ja wirklich selten ist in dieser Saison – aus den gleichen 3 Spielern des vorherigen Spieltags bestand.

Miltitz rannte uns von Anfang an hinterher und hatte große Probleme ihre Außenseiten dicht zu halten. So ergaben sich nach Hereingaben von Hardi und Kevin gute Möglichkeiten, von denen Markus die beste daneben köpfte.

Miltitz agierte kaum und kam zu gefährlichen Ansätzen nach ruhenden Bällen die zumeist 30-40m diagonal geschlagen wurden, aber meisten ins Aus liefen.

Manu hatte noch eine gute Einschussmöglichkteit nach einem Anspiel Normas. Verzog allerdings knapp mit seinem schwächeren Linken.

In der zweiten Hälfte das gleiche Bild, wobei der Gastgeber anfangs versuchte besser ins Spiel zu finden. Nach und nach gewannen wir aber wieder den Großteil der Zweikämpfe und übten immer mehr Druck aus.

Nach einem Einwurf auf Manu treibt dieser den Ball Richtung Mitte der Strafraumgrenze und steckt dann zurück in die Gasse auf Norman, welcher aus halblinks problemlos in die lange Ecke verwandelte.

Danach ein Bild wie schon in der Vorwoche. Nach einem schmeichelhaften Freistoß kommt der Ball in die Mitte, wo ein Miltitzer auf und am Tor vorbei schießt, danach aber noch berührt wird. Es folgte nach dem üblichen lautem Aufschrei aller Miltitzer auf dem Sportplatz eine Besprechung mit dem Assistenten und: Elfmeter. Dieser wurde lässig in die Mitte geschoben und von Flo pariert. Der Nachschuss flog in die Wolken.

Nach einem Freistoß für uns, welcher abgefangen wurde, konnte Maik den Ball wieder zu Manu befördern, der den Ball am herauseilenden Hüter vorbeilegte und das 2:0 besorgte.

Damit war das Spiel eigentlich gelaufen, denn wir standen zu sicher, als das Miltitz hätte irgendetwas bewegen können.

Aber es kam noch besser. Ein Miltitzer Spieler klärt in großer Not am eigenen Fünfmeterraum und sichert den Ball, als dieser von seinem Torwart aufgenommen wird. Den fälligen indirekten Freistoß schob Slupi nach Vorlage Biemskes souverän zum 3:0 ein.

Es gab auch noch andere Chancen während der gesamten zweiten Halbzeit, welche nicht ganz korrekt ausgespielt wurden, aber das ist nicht der Rede wert.

Wir gewinnen seit langer Zeit in Miltitz, waren ersatzgeschwächt, spielbestimmend, aktiver und hatten uns eine große Anzahl an Möglichkeiten herausgespielt und in 3 Tore und unseren höchsten Saisonsieg umgesetzt. Unsere Defensive um Slupi, Nils und Karpath und allen Helfern davor und dahinter (Flo hält den Elfer) war sattelfest und hat sich das “zu Null” verdient.

Aufstellung: Flo – Karpath, Slupi[, Nils – Mike, Biemske – Markus, Norman[, Hardi (Benny) – Manu[ , Kevin (Oli)

24/30 – wie immer Kampf, Krampf und 3 Punkte in Lützschena

SV Lützschena Stahmeln – SV Lindenau 1848 2:3 (1:1)
In einem von Kampf betonten Spielt gewinnen wir und verlieren Henne (für die nächsten Spiele) und Hahne (für eine sehr lange Zeit).

Die Situation war klar. Lützschena steht am Tabellenende, wer da nicht gewinnt, verliert wichtige Punkte im sehr engen Kampf um den ungelibeten drittletzten Platz der Staffel. Also irgendwie gewinnen.

Die Gastgeber gewohnt einsatzstark, setzen ein erstes Ausrufezeichen nach einem Freistoß mit anschließendem Kopfball an die Latte. Wir waren zwar das leicht spiel- und laufstärkere Team, taten usn aber schwer, zu Chancen zu kommen. Trotzdem wurde nach einer kleinen Kombination über Hahne und Biemske, Henne mustergültig eingesetzt und konnte sich im Duell mit dem Libero durchsetzen und einschieben.

Kurze Zeit später war die Führung wieder dahin, als nach einem Freistoß und missglückter Kopfballabwehr ein Spieler zum Schuss kam und Flo nichts mehr retten konnte.

Danach brauchten wir einige Zeit bis wir das Spiel wieder halbwegs in den Griff bekamen und uns einige harmlose Möglichkeiten erarbeiten konnten.

Die zweite Hälfte lief eigentlich wie die erste, nur der Schiedsrichter rückte ein wenig in den Mittelpunkt. Nach einem langen Ball der Gastgeber fängt Flo diesen vor dem herrannahenden Stürmer ab. Der Schiri meinte aber ein Foul Nils’ gesehen zu haben und pfiff. Der fälliger Elfer wurde sicher verwandelt.

Irgendwann bekamen aber auch wir einen Elfer, als nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, Karpath am Kopfball gehindert wurde. Diesen verwandelte Slupi unten links, obwohl der Hüter auf diese Ecke spekulierte.

Damit nicht genug. Die Gastgeber erhielten noch einen Elfer nachdem sich Slupi und ein Stürmer gegenseitig über den Haufen rannten. Der Schütze des ersten Elfers trat an, zeigte Nerven und drosch den Ball ins Abfangnetz.

Die abermalige Führung für uns fiel nach einem Freistoß Biemskes, den der Torwart der Stahmelner nach vorne abprallen ließ. Da lauerte Manu und staubte ab.

Ab dann wurde es etwas unfreundlicher. Henne wurde vollkommen sinnfrei umgeholzt und musste raus. Für diese Aktion gab es nicht mal gelb.

Hahne wurde beim Versuch an den Ball zu kommen, absichtlich auflaufen gelassen, mit allem was da zugehört, und brach sich das Schlüsselbein. Es gab nicht einmal Freistoß. So verbrachten wir die letzten Minuten zu zehnt.

Später verletzte sich auch noch der Spieler, welcher Hahne verletzte und musste vom Feld getragen werden. Ob man in diesem Falle von Gerechtigkeit sprechen kann ist wahrscheinlich sehr grenzwertig.

Die Stahmelner hatten während unserer Führung noch zwei gute Einschussmöglichkeiten, konnten diese aber nicht nutzen und befassten sich ansonsten mehr mit dem Schiri als mit dem Spiel. Dies ist sicherlich auch ein Grund der derzeitigen Tabellenplatzierung.

Von den Großchancen her haben wir sicherlich einen glücklichen Sieg eingefahren. Aber wir haben dagegengehalten, sind ruhig geblieben und haben die Chancen genutzt, die sich uns boten.

Aufstellung: Flo – Karpath, Slupi[, Nils – Hardi (Alex), Biemske – Markus, Hahne, Norman – Manu[, Henne[ (Tony)

23/30 – Wieder ein Unentschieden gegen Rotation

SV Lindenau 1848 – SG Rotation Leipzig 1950 II 1:1 (1:1)

In einem abermals engen Spiel gegen Rotation gab es am Ende eine gerechte Punkteteilung, wobei die Gäste durch das bessere Spiel, wir durch die besseren Großchancen auffielen.

Die junge Gästemannschaft versuchte von Beginn an das Heft in die Hand zu nehmen, was mit steigender Spieldauer auch immer mehr gelang. Wir hielten wie gewohnt mit engagiertem Zweikampfverhalten dagegen, verpassten es aber leider die erkämpften Bälle besser in den eigenen Reihen zu halten.

Umso überraschender dann aber unser Führungstreffer aus dem Aufbauspiel heraus. Der Ball lief durch unsere Abwehrreihe, von wo aus Karpath (heute als solider Libero) einen langen Ball auf Manu spielte. Dieser verlängerte in den Lauf Hennes, welcher nicht zögerte und halbrechts abzog. Der Torwart der Gäste konnte gerade noch so in die Mitte abklatschen wo Manu nachgerückt war und abstauben konnte.

Die Gäste investierten nun mehr, bissen sich aber die Zähne an unserer Hinterreihe aus. Ein Fehler Flos (den er aber später mehrmals ausbügeln sollte) sorgte leider dafür, dass es ohne Führung in die Pause ging. Nach einem Freistoß und einen harmlosen Kopfball Richtung Tormitte rutschte der Ball durch seine Hände und plumpste hinter der Torlinie runter.

In der zweiten Hälfte begann Rotation dominanter und ballsicherer. Aus dem optischen Übergewicht resultierten auch einige Tormöglichkeiten. Die beste vereitelte Flo – nachdem ein Spieler rechts freigespielt, vor seinem Tor auftauchte – und parierte zur Ecke. Eine weitere dicke Chance legte Flo dem Gegner selbst auf, um dann aber wieder beherzt zuzupacken als der herannahende Spieler sich den Ball zu weite vorgelegte.

Mitte der zweiten Halbzeit kippte das Spiel dann aber nochmal zu unserem Vorteil. Erst köpfte Henne nach Flanke Normans knapp vorbei. Dann wurde Manu von Kilian auf die Reise geschickt und schlenzte allein vor dem Tor über dieses. 5 Minuten vor Schluss verschoss Nils auch noch einen an Karpath verursachten Foulelfmeter.

Den vergebenen Großchancen zum Schluss des Spiels kann man nachtrauern, denn da hätten wir eiskalt sein und die 3 Punkte auf dem Charlottenhof behalten müssen. Die junge Reserve Rotations war der erwartete spielstarke Gegner, welcher in seiner Drangphase durchaus die Möglichkeiten zur Führung hatte, so dass man – über 90 Minuten gesehen – von einer gerechten Punkteteilung sprechen kann.

Aufstellung: Flo – Nils, Karpath, Julian – Hardi (Dennis), Mike – Markus, Norman, Kilian – Manu[, Henne (Tony)

Bilder des Spiels können in der Galerie Rotations bestaunt werden.